"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt."

Mahatma Gandhi


Wie kann ein wertschätzendes Miteinander aussehen?

Wieviele von Ihnen kennen Gesprächssituationen mit Eltern oder KollegInnen, in denen ein Thema zur Dikussion steht und jede Partei legt nach und nach ihre Argumente auf den Tisch und irgendwie läuft es nicht auf ein Ergebnis heraus, sondern beide Parteien sind unzufrieden, frustriert, genervt oder sogar verärgert?

Und wieviele kennen Gesprächssituationen, die irgendwie leicht und locker sind, wo sich vielleicht trotz Pro- und Contra-Diskussion, ein Ergebnis fast von selbst findet?

Was gilt es also zu beachten, wenn wir von wertschätzender Kommunikation sprechen und welche Faktoren spielen da mit hinein?

Worauf können wir achten, damit wir auch in Streitgesprächen klarer sind und gelassener bleiben, sodass die Verbindung zu unserem Gegenüber nicht abreisst und die Wahrscheinlichkeit sich erhöht, dass der- oder diejenige kooperiert?

Voraussetzend, dass der Mensch von Natur aus kooperieren möchte: Was verstehen wir also unter Kooperation und wie kann diese gelingen? Wenn wir als Erwachsene wissen, wie wir wertschätzend miteinander umgehen und sicherer im Umgang mit Konflikten sind, können wir dies auch als Vorbilder an die Kinder, mit denen wir arbeiten, weitergeben.

Wenn Sie interessiert sind, Antworten zu finden und selbst auszuprobieren, wie es leichter sein könnte, dann laden Sie mich gerne zu Ihnen ein.


Individuelle Workshops, Seminare und Übungsgruppen auf Anfrage

Für Teams in pädagogischen Einrichtung, wie Kindergarten, Schule, OGS

zum Beispiel an Konzeptions- und Studientagen

ab 4 Stunden bis ganz- und mehrtägig

zu Themen, wie z.B. "Wertschätzendes Miteinander - kollegiale Fallberatung", "Konstruktiv Konflikte lösen - mediieren zwischen Kindern", "Bedürfnisorientiert Kommunizieren - Grenzen setzen", "Einfühlsam kommunizieren - Empathie in schwierigen Elterngespächen"

Für Teams und Kollegien, die eine wertschätzende Kommunikation auf Basis der GEWALTFREIEN KOMMUNIKATION nach Marshall B. Rosenberg  kennenlernen und erleben möchten und es sinnvoll finden, diese in ihre Einrichtung, wie Kindertagestätte, (Grund-) Schule, OGS u.a. zu integrieren. ...oder diese schon kennengelernt haben und an eigenen praktischen Beispielen, Gelerntes weiterüben möchten.

Termine buchbar auf Anfrage

Ort flexibel

Investition (inkl. MwSt.) auf Anfrage



Schnupperworkshop an Schule

Montag, 06. Januar 2019

10.00 bis 14.00 Uhr

Das Kollegium einer Grundschule hat zu Anfang diesen Jahres  einen individuellen Schnupperworkshop an ihrem "Pädagogischen Tag" gebucht.

Zum Thema: Wertschätzende Kommunikation auf Basis der GEWALTFREIEN KOMMUNIKATION nach Dr. Marshall B. Rosenberg und der Umgang mit schwierigen Elterngesprächen nach der Methode der "Vier Schritte" und Umsetzung in praktischen Übungen.

Ort Grundschule

Referentinnen Soraya Müller und Imke Trainer



Schnupperworkshop an Kita

Mittwoch, 09. Oktober 2019

10.00 bis 17.00 Uhr

Das Team eine Kindertagesstätte hat einen zweiten individuellen Schnupperworkshop an ihrem Konzeptionstag als Vertiefung gebucht.

Zum Thema: Wertschätzende Kommunikation auf Basis der GEWALTFREIEN KOMMUNIKATION nach Dr. Marshall B. Rosenberg und Empathie mit den Kindern, Eltern und wie kann ich selbst mit mir empathisch sein mit vielen praktischen Übungen.

Ort Kita/ Familienzentrum

Referentinnen Soraya Müller und Imke Trainer


Schnupperworkshop mit Projekt

Donnerstag, 10. Oktober 2019

13.30 bis 15.30 Uhr

Das Kollegium einer Grundschule hat  einen individuellen Schnupperworkshop gebucht, um eine Idee zu bekommen, was Wertschätzende Kommunikation auf Basis der GEWALTFREIEN KOMMUNIKATION nach Dr. Marshall B. Rosenberg beinhaltet. Anschließend ist ein gemeinsames 8-Wochen-Projekt mit dem Schwerpunkt "Achtsames Miteinander" angelehnt an die Methode der "Vier Schritte" mit den LehrerInnen der 2. Klassen geplant, dass dann zusammen mit den Kindern durchgeführt wird.

Ort Grundschule

Referentinnen Soraya Müller mit Unterstützung von einer Grundschullehrerin und einer Erzieherin/ Krankenhausclownin


Projekt Giraffentraum®

Für Pädagogen und Teams, die Kinder in Kindertagesstätten und Grundschulen

bertreuen und dies in ihrer Einrichtung umsetzen möchten

"Mama, wir haben eine Baby-Giraffe gefunden!" Mit diesen Worten begrüßt  Lisa ihre Mama, als diese ihre Tochter am Montagmittag abholt. "Sie ist allein,  aber wir kümmern uns alle um sie." - Giraffentraum® ist ein Projekt, das auf der GEWALTFREIEN KOMMUNIKATION nach Marshall B. Rosenberg beruht. Die PädagogInnen lernen darin, wie sie "ihren" Kindern mit der Baby-Giraffe die so genannte "Giraffensprache" weitergeben und eine Basis zur konstruktiven Konfliktbearbeitung schaffen können.

Termine buchbar auf Anfrage

Ort in der jeweiligen Einrichtung

Investition (inkl. MwSt.) auf Anfrage



Häufige Fragen zum Projekt Giraffentraum® 

Was ist das Projekt Giraffentraum®? 

Das Projekt Giraffentraum® ist ein speziell für Kindertagesstätten und Grundschule entwickeltes Modul zur Förderung der Konfliktfähigkeit und des Empathievermögens von Kindern ab Kindergartenalter. Es basiert auf dem Prinzip der „Gewaltfreien (bedürfnisorientierten) Kommunikation“ nach Dr. Marshall Rosenberg. Entwickelt wurde das Projekt von Frank und Gundi Gaschler.  

Was hat das Projekt mit Giraffen zu tun? 

In der bedürfnisorientierten Kommunikation wird aus pädagogisch-didaktischen Gründen häufig mit den Symboltieren „Wolf“ und „Giraffe“ gearbeitet, um den Unterschied zwischen trennender und verbindender Kommunikation zu verdeutlichen. Die Giraffe ist unter den lebenden Landtieren das Tier mit dem größten Herzen und steht damit für die direkte, empathische und verbindende Kommunikation von Mensch zu Mensch.  

Was lernen Kinder konkret im Rahmen des Projekts? 

Im Rahmen des Projekts Giraffentraum® lernen Kinder zusammen mit ihren Erzieher*innen oder Lehrer*innen und ihren Eltern den konstruktiven Umgang mit Konflikten. Im Vordergrund steht das Ziel, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, zu verbalisieren und die eigenen Grenzen zu erkennen und zu wahren. Andererseits gilt es, die Gefühle und Bedürfnisse des Gegenübers zu verstehen, zu benennen und dazu konstruktiv ins Gespräch zu kommen. Spielerisch lernen die Kinder zusammen mit der Giraffe und mithilfe der Giraffensprache, Alternativen zu entwickeln zu Konfliktlösungsansätzen à la: "Wenn du das nicht tust, dann bist du nicht mehr mein Freund".  Konflikte werden offen, klar und einfühlsam angesprochen und bearbeitet, um gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten, die für alle akzeptabel ist. Durch das gegenseitige Verstehen der eigenen Haltung und der des Anderen wird die Empathiefähigkeit der Kinder (und der Erzieher*innen und Eltern) gezielt geschult und gefördert. Für einen wertschätzenden Umgang in der Einrichtung und eine neue, konstruktive Konfliktkultur.  

Arbeiten die Mulitplikator*innen des Projekts direkt mit den Kindern? 

Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen und langfristigen Ansatz. Deshalb ist es uns  Multiplikatoren wichtig, dass letztlich nicht wir, sondern die gesamte Kita oder Schulklasse, also die Erzieher*innen/ Lehrer*innen, die Kinder und die Eltern das Projekt umsetzen und dauerhaft in den Kita-/Schul- Alltag integrieren. Wir vermitteln den Erzieher*innen/ Lehrer*innen in gezielten Schulungen alle nötigen Kompetenzen, damit sie ein fundiertes Verständnis einer wertschätzenden Kommunikation erhalten, welches sie anschließend mithilfe eines konkreten Leitfadens an die Kinder weitergeben.

 Wie lange dauert das Projekt und wer bezahlt es? 

Der Zeitaufwand für alle Schulungen beläuft sich insgesamt auf vier bis fünf Seminartage, die über einen Zeitraum von mehreren Wochen verteilt stattfinden. Das Projekt beinhaltet verschiedene Seminar-Module. In der konkreten Umsetzungsphase wird der Leitfaden in Zusammenarbeit mit den Kindern (und ohne die Trainer*innen) im Kita-/Schul- Alltag umgesetzt. Die Seminarmodule und Workshops sind individuell planbar und lassen sich an die Abläufe der Einrichtung anpassen. Der Umsetzungszeitraum kann mehrere Wochen bis Monate umfassen, anschließend kann das Projekt dauerhaft integriert und jährlich für die nachwachsenden Generationen aufgefrischt werden. Auch ein konstruktives Streitschlichtungsverfahren kann im Rahmen des Projekts dauerhaft etabliert werden. Die Kosten für das Projekt orientieren sich am Umfang der gewünschten Seminarmodule und der Größe der Einrichtung. 

Gibt es Fördermöglichkeiten für das Projekt? 

Das Projekt steht im Einklang mit den Bildungsplänen nahezu aller Bundesländer, unter anderem auch mit den "Grundsätzen zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich in Nordrhein- Westfalen". Unten stehend finden Sie einen Auszug aus den Grundsätzen zur Bildungsförderung in NRW vom Januar 2016. Vor dem Hintergrund dieser Bildungsziele bestehen gute Chancen auf Förderung durch Bund, Länder oder Stiftungen. Es lohnt sich für jede Einrichtung, einen Projektförderantrag zu stellen!  

Selbstvertrauen können Kinder entwickeln, wenn ihrer Kultur, ihrer Sprache und insbesondere ihnen als Person Wertschätzung entgegengebracht wird. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege, Ganztagsangebote und Schulen sind oft der erste Ort, an dem Kinder regelmäßig mit Personen außerhalb der Familie zusammentreffen. Dort begegnen sie fremden Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Lebensstilen. Das Miteinanderleben und Interagieren in einer (Kinder-)Gruppe mit der Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen und Bedürfnissen erfordern ein konstruktives Konfliktverhalten, eine Auseinandersetzung und Abstimmung mit anderen und das Eintreten für die eigenen Interessen. In ein solches Konfliktverhalten müssen Kinder hineinwachsen. Sie lernen, ihre Gefühle, Interessen und Grenzen wahrzunehmen und auszudrücken, ihr Verhalten zu kontrollieren, Konflikte auszuhalten und Lösungen zu finden. Dies ist der Grundstein für soziale Erfahrungen wie Gemeinschaft, Freundschaft und Solidarität. Das Kind nimmt sich als Teil einer Gemeinschaft wahr und lernt gesellschaftlich verantwortlich und rücksichtsvoll zu handeln. Quelle: Grundsätze zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen.  Stand: Januar 2016    

Das Projekt Giraffentraum® in einem Satz? 

"Wenn wir unseren Kindern vorleben, wie sie für sich sorgen ohne andere zu verletzen, lernen sie alles, was sie zum Leben brauchen." Isolde Teschner

Gibt es Literatur oder Links zum Thema? 

Das Projekt Giraffentraum® wurde von Frank und Gundi Gaschler entwickelt. Sie sind die Autoren des Buches:  Ich will verstehen, was du wirklich brauchst. Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern − das Projekt Giraffentraum.  Mit einem Vorwort von Marshall Rosenberg. München, Kösel Verlag, 2007  Weitere Infos unter: www.giraffentraum.de  


2. Giraffenträumer-Ausbildung im Rheinland 2020

Samstag, 04. April bis Freitag, 10. April 2020 (erste NRW Osterferien-Woche)

Ausbildung zu MultiplikatorInnen auf Basis der GEWALTFREIEN KOMMUNIKATION nach
Marshall B. Rosenberg richtet sich an ErzieherInnen, LehrerInnen, Pädagogisches Fachpersonal, (zukünftige) TrainerInnen, die bereits über vertiefte Kenntnisse der GFK verfügen
(mindestens 5 Tage Training) und die einen Bezug zu Kindern haben, sei es als Eltern oder
im pädagogischen Bereich.

 

Referent Frank Gaschler

Ort Haus Altenberg, Ludwig-Wolker-Str. 12, 51519 Odenthal-Altenberg

Investition (inkl. MwSt.)  900,- Euro pro Person; plus evtl. Übernachtung mit VP

Anmeldung über Frank Gaschler: www.giraffentraum.de